Gewaltprävention
Familien leiden stark unter den Maßnahmen im Rahmen der Corona Pandemie. Beengte Wohnverhältnisse und das ständige Zusammensein aller Familienmitglieder hat zu Aggressionen, erhöhter Unruhe, emotionaler Labilität, Traurigkeit, Weinen, Schlafstörungen und weiteren Auffälligkeiten geführt. Gewaltpräventive Angebote entlasten die Familien. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige, niedrigschwellige Treffen in geschützten Räumen mit geschultem Personal, zu dem die Kinder Vertrauen aufbauen und dem sie sich bei Gewalterfahrungen zu Hause anvertrauen; Betreuer, die auf Anzeichen von Misshandlung achten, entdecken die Spuren von Gewalt. Das gilt auch für die Schulen und Kitas, die spezielle Angebote für Kinder aus schwierigen Familien vorhalten sollten. Das können Anti-Gewalt-Trainings für gewaltbereite Kinder und Jugendliche sowie Selbstbehauptungskurse für mögliche Opfer sein. Prävention ist der beste Schutz vor Gewalt! Kinder lernen dadurch, sich auch in andere Menschen hineinzuversetzen und Grenzen zu wahren. Sie entwickeln konstruktive Lösungsstrategien. Gewaltprävention schafft ein soziales Klima der gegenseitigen Achtung, Wertschätzung und Unterstützung. Kinder und Jugendliche werden dadurch in ihrer Entwicklung gefördert und unterstützt.